Compliance

Produkt-Compliance

Die Panasonic Gruppe ist sich der Bedeutung der verschiedenen Anforderungen aus der nationalen, europäischen und internationalen Gesetzgebung bewusst und forciert intern streng die Einhaltung aller dieser Anforderungen. Das Hauptaugenmerk liegt hier derzeit in der Einhaltung der nachfolgend genannten Richtlinien und Verordnungen, welche keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

Über die gesetzlichen Anforderungen hinaus setzt die Panasonic Gruppe eigene Ziele für Produkte und die Einkaufsaktivitäten. Innerhalb unserer Aktivitäten im Rahmen des "Green Procurement" fordern wir unsere Lieferanten dazu auf dazu beizutragen, indem sie unsere Richtlinie ''Panasonic Chemical Substance Management Rank Guideline for Products'', beachten, welche freiwillige Grenzwerte für die Nutzung von bestimmten Chemikalien setzt, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. 
 

Unternehmensleitlinien

Panasonic Electric Works gibt ein klares Bekenntnis zu den allgemeinen ethischen Grundsätzen, welche schon in der ursprünglichen Philosophie unseres Firmengründers Konosuke Matsushita beinhaltet sind. Darin sind die Einhaltung der Menschenrechte und Sicherheit als integraler Teil der Tradition von Panasonic verankert. Um dies auch für jedermann, sowohl innerhalb als auch außerhalb der PEW Gruppe, sichtbar zu machen, veröffentlichen wir unsere Aktivitäten in diesem Sektor in regelmäßigen Abständen. Dies geschieht um unsere Umwelt über die Struktur unseres ethischen Umfelds aufzuklären und die Einhaltung und Weiterverbreitung konzernweit sicherzustellen.

Industrieverbände

Die aktive Beteiligung in den relevanten Industrieverbänden und die Einbindung der lokalen Behörden sind ein wichtiger Bestandteil unserer Compliance-Politik. In den einschlägigen Komitees werden relevante rechtliche Informationen ausgetauscht und durch diese Organisationen werden industrielle Interessen und Meinungen an die gesetzgebenden Organe weitergeleitet.

Erklärung zur ELV-Richtlinie (Richtlinie 2000/53/EC)

Die ELV-Richtlinie zielt auf die Vermeidung von Abfall aus Altfahrzeugen ab und betrifft ferner die Wiederverwendung, das Recycling und andere Formen der Wiederherstellung von Fahrzeugen und ihrer Bauteile am Ende ihrer Lebensdauer. Daher dürfen unsere Bauteile für Fahrzeuge, die nach dem 1. Juli 2003 auf den Markt kamen, kein Blei, Quecksilber, Cadmium oder sechswertiges Chrom enthalten. In Anhang II dieser Richtlinie werden Ausnahmen aufgeführt, so sind z.B. insgesamt 60 Gramm Blei pro Fahrzeug noch zulässig. Allerdings dürfte es schwierig sein, solche Details im Verkaufsbereich zu vermitteln. Daher hat sich Panasonic wie bei der RoHS-Richtlinie entschieden, derartige Substanzen in Bauteilen für Fahrzeuge gänzlich zu vermeiden.

 

RoHS-Richtlinie im Rahmen der Compliance-Aktivitäten (Richtlinie 2002/95/EC)

Panasonic hat auf freiwilliger Basis interne Grenzwerte zur Einhaltung der RoHS-Richtlinie entwickelt, welche die von der Richtlinie geforderten Grenzwerte übersteigen. Das konzernweit eingeführte System gibt sich nicht mit Herstellererklärungen dazu zufrieden, sondern fordert den Nachweis durch Analyse durch den Lieferanten oder durch eigene Messungen und regelmäßige Kontrolle. Innerhalb des Systems werden für Lieferanten und Produkte Risikolevels bestimmt, woraus die Konformität aller unserer Produkte mit der RoHS-Richtlinie mit größtmöglicher Zuverlässigkeit versichert wird.

Erklärung zur RoHS-Richtlinie

Die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) wird in Europa einheitlich angewendet. Sie verbietet seit dem 1. Juli 2006 die als gefährlich eingestuften Substanzen Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE).

Die Richtlinie gilt derzeit explizit nicht für Elektro- und Elektronikgeräte, die unter die Kategorien 8 und 9 des Anhangs 1A fallen (siehe unten). Wenn Bauteile in medizinischen Geräten oder Industriegeräten verwendet werden, bedeutet dies, dass sie daher streng genommen nicht von der RoHS-Richtlinie erfasst werden. Wenn diese Bauteile hingegen in anderen Kategorien wie z.B. bei Haushaltsgeräten verwendet werden, muss die Einhaltung der Richtlinie beachtet werden. Inzwischen sind jedoch nahezu alle elektrischen und elektronischen Produkte RoHS-konform, was beinhaltet, dass auch alle Bauteile und Komponenten die Grenzwerte für in der Richtlinie genannte Stoffe einhalten. PEW hat sich schon früh dazu entschlossen, die als gefährlich eingestuften Substanzen rechtzeitig zu ersetzen. Aufgrund dieser Umweltpolitik erfüllen nun alle von Panasonic hergestellten Produkte die RoHS-Richtlinie (Green procurement).

Relais mit Cd-Kontakten sind weiterhin von der RoHS-Richtlinie ausgenommen. Jedoch bietet Panasonic aufgrund der generellen Konzernpolitik keine Relais mit Cd Kontakten mehr an. Panasonic wird daher neben Cadmium-freien Relais auf ausdrücklichen Kundenwunsch diverse Relaistypen mit AgCdO-Kontakten bereitstellen.

 

Erklärung zur WEEE-Richtlinie (Richtlinie 2002/96/EC)

Die WEEE-Richtlinie, die im jeweiligen Land in nationale Gesetze umgesetzt werden muss, legt die Minimalanforderungen für den Umgang mit Elektronikschrott fest. Das Ziel der Richtlinie und der entsprechenden nationalen Gesetze ist die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen von Elektro- und Elektronikgeräten, die privat oder in der Industrie verwendet werden, mit dem Schwerpunkt auf Altgeräten aus privaten Haushaltungen (§1). Die Frage ist, bis zu welchem Ausmaß diese Richtlinien auch auf die Bauteile der industriellen Automatisierungstechnik wie z.B. Relais, Schütze, Sensoren, Messgeräte, Regelgeräte, Steuereinrichtungen, SPS-Bauteile, Frequenzumrichter oder elektrische Antriebe anzuwenden sind.
Nach Artikel 2 der WEEE gilt diese Richtlinie für Elektro- und Elektronikgeräte, die unter die im Anhang 1A aufgeführten Kategorien fallen, sofern sie nicht Teil eines anderen Gerätes sind, das nicht in den Geltungsbereich dieser Richtlinie fällt. Ein derartiges Gerät in Form eines ortsfesten industriellen Großwerkzeugs ist in Kategorie 6 des Anhangs 1A aufgeführt und stellt daher eine Ausnahme dar. Nach Orgalime (Liaison Group of the European Mechanical, Electrical, Electronic and Metalworking Industries) werden ortsfeste industrielle Großwerkzeuge folgendermaßen definiert:
Maschinen oder Systeme, die aus einer Kombination von Einrichtungen und/oder Komponenten bestehen, die ausschließlich für industriellen Gebrauch hergestellt, ortsfest und fachmännisch in einer Werkzeugmaschine oder einem Industriegebäude eingebaut sind, um eine bestimmte Funktion zu erfüllen. Es ist nicht beabsichtigt, sie als einzelne, funktionelle oder kommerzielle Einheit in Verkehr zu bringen. Geräte, die Bestandteil eines anderen Geräts sind, werden nicht als ein Endprodukt betrachtet.

Die Bestandteile einer festen Installation, z.B. die industriellen Mess-, Regel-, Steuerungs- und Antriebskomponenten werden daher von der Ausnahmeregelung erfasst, weil sie mit der Maschine eine Funktionseinheit bilden. Sie fallen somit nicht unter die WEEE-Richtlinie.

Werkzeugmaschinen oder Maschinensysteme und die mit ihnen verbundenen Komponenten und Steuerungseinheiten sind bei einer Entsorgung am Ende ihrer Lebensdauer weder von ihrer Beschaffenheit noch von ihrer produzierten Menge her mit denen aus privaten Haushalten vergleichbar. Darüberhinaus wurden und werden diese Produkte nicht über den kommunalen Weg entsorgt.

Zusammenfassend ist damit festzustellen, dass die in ortsfesten industriellen Großwerkzeugen verwendeten Komponenten der Mess-, Regel- und Steuerungstechnik sowie der elektrischen Antriebe in der Regel nicht unter die WEEE-Richtlinie fallen. Daher ist eine Registrierung unseres Unternehmens bei nationalen Registrierungsbehörden wie z.B. EAR in Deutschland für diese Produkte nicht erforderlich. Wir werden weiterhin die künftige Handhabung dieser Richtlinie und der entsprechenden nationalen Gesetze beobachten.

 

Rücknahme von B2B Altgeräten gemäß ElektroG § 7a - Deutschland

Gemäß der EU-Richtlinie 2002/96/EC des europäischen Parlaments und des EU-Rats für Elektroaltgeräte (Waste Electrical and Electronic Equipment – WEEE) bzw. der Neufassung der EU-Richtlinie, 2012/19/EU, besteht die Verpflichtung, Elektroaltgeräte zu sammeln, diese vorschriftsgemäß zu behandeln, sie zu entsorgen und dies zu finanzieren. Nach dem in Deutschland geltenden Elektro- und Elektronikgerätegesetz ElektroG ist jeder Hersteller verpflichtet, für Altgeräte anderer Nutzer als private Haushalte eine zumutbare Möglichkeit zur Rückgabe zu schaffen. 

Die Panasonic Electric Works Europe AG übernimmt die Verantwortung für ihre Produkte und führt sie nach ihrer Nutzung einem hochwertigen Recyclingprozess zu. Für Geräte, die gewerblich oder in öffentlichen Einrichtungen genutzt wurden - sogenannte B2B Geräte - haben wir bequeme Rückgabe- und Entsorgungslösungen für Sie bereitgestellt. 
Die Panasonic Electric Works Europe AG hat einen Recycling-Vertrag mit dem European Advanced Recycling Network (EARN Elektroaltgeräte Service GmbH) geschlossen. EARN organisiert mit seinen Recyclingpartnern den Transport, die Vorbereitung zur Wiederverwendung, das Recycling und die Verwertung der Elektroaltgeräte. Die Panasonic Electric Works Europe AG übernimmt dabei die Kosten für die Behandlung, das Recycling und die Verwertung von Panasonic Electric Works Europe AG Produkten. Im Gegenzug bittet die Panasonic Electric Works Europe AG seine Kunden, die Kosten für den Transport zum zertifizierten Recyclingbetrieb zu tragen.

 

Möglichkeit zur Rückgabe und Entsorgung von Altgeräten

Sie möchten ein von der Panasonic Electric Works Europe AG gekauftes Elektrogerät der korrekten Entsorgung zuführen. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Spedition Ihrer Wahl oder einen entsprechenden Paketdienst zu beauftragen, um die Elektroaltgeräte/das Elektroaltgerät an unseren Recyclingpartner zu senden. 
Klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link und füllen das Formular aus. Anschließend wird eine Datei erstellt, die die Adressdaten des zuständigen Recyclingbetriebs, den Absender (Ihre Daten) und weitere für die Bearbeitung notwendige Angaben enthält. Bitte drucken Sie diese Datei aus und bringen Sie den Ausdruck gut sichtbar auf der Sendung an, in dem sich das Elektroaltgerät zum Versand befindet. Sie erhalten diese Informationen und die Datei auch separat per E-Mail. 

https://b2btool.earn-service.com/pew-parcel 


Eigenverantwortung im Hinblick auf das Löschen personenbezogener Daten

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass gemäß § 19a ElektroG etwaige personenbezogene Daten auf den zu entsorgenden Geräten von Ihnen zu löschen sind.

Bedeutung des Symbols zu Kennzeichnung von Elektrogeräten

Das Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne auf Elektrogeräten weist auf eine separate Sammlung von Elektroaltgeräten hin und bedeutet, dass diese nicht in den Hausmüll entsorgt werden dürfen.

 

Entsorgung von Batterien

Hiermit informieren wir gemäß §18 Batteriegesetz, dass Altbatterien nicht im Hausmüll entsorgt werden dürfen.
Endnutzer sind in Deutschland gesetzlich zur Rückgabe von Altbatterien an einer geeigneten Annahmestelle verpflichtet. Nach Gebrauch können die Batterien im Handelsgeschäft unentgeltlich zurückgegeben werden.


 
Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne weist auf eine separate Sammlung von Altbatterien hin und bedeutet, dass Batterien und Akkus nicht in den Hausmüll entsorgt werden dürfen.

Bestimmte schadstoffhaltige Batterien sind zusätzlich mit folgenden Zeichen unter dem Mülltonnensymbol versehen. Diese bedeuten:
Pb: Batterie enthält Blei
Cd: Batterie enthält Cadmium
Hg: Batterie enthält Quecksilber

RoHS-Richtlinie im Rahmen der Compliance-Aktivitäten (Richtlinie 2002/95/EC)

  1. Haushaltsgroßgeräte
  2. Haushaltskleingeräte
  3. IT- und Telekommunikationsgeräte
  4. Geräte der Unterhaltungselektronik
  5. Beleuchtungskörper
  6. Elektrische und elektronische Werkzeuge (mit Ausnahme ortsfester industrieller Großwerkzeuge)
  7. Spielzeug sowie Freizeit- und Sportgeräte
  8. Medizinische Geräte (mit Ausnahme aller implantierten und infizierten Produkte)
  9. Überwachungsgeräte
  10. Automatische Ausgabegeräte